Vereinsstatuten - Satzung des TTC 1950 Forchheim e.V.


                                                                                gültig seit dem 30. Januar 2001

§1          Der am 1.Mai 1950 in Forchheim gegründete Tischtennis Verein führt den Namen

               Tischtennisclub 1950 Forchheim "

Der Verein hat seinen Sitz in Rheinstetten. Der Verein ist Mitglied des badischen                  Tischtennisverbandes und des Badischen Sportbundes. Der Eintrag ins Vereinsregister des   Amtsgerichtes erfolgt unter der Nr. 1525                                                                         

§2      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des      Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die       Förderung des Tischtennis-Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt      keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des       Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als  ihre eingezahlten Kapitalanteile oder den gemeinen Wert der geleisteten Sacheinlagen        zurück.  Es dürfen keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.                         


   §3       Erwerb der Mitgliedschaft  

               a.    Mitglied kann jede natürliche Person werden.

               b.    wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches                  Aufnahmegsuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.       


     §4      Verlust der Mitgliedschaft

    

            1. Die Mitgliedschaft erlischt durch den Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein.

                Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.   


            2.   Der Austritt ist zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von

                  6 Wochen zulässig.  

           

            3.   Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom erweiterten Vorstand aus dem Verein

                  ausgeschlossen werden 

                 - wegen

                     - a -  erheblicher Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen.

                     - b -   wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag,

                               trotz Mahnung.

                      c -   wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins

                    - d -  wegen unehrenhafter Handlungen.

           

                      Der Bescheid über den Ausschluss ist dem Mitglied mit Einschreibebrief zuzustellen. 


        §5          Maßregelungen
                     
                       Gegen Mitglieder, die gegen die Satzung oder gegen Anordnung des Vorstandes

                       oder des erweiterten Vorstandes verstoßen, können nach vorheriger Anhörung

                       vom erweiterten Vorstand folgende Maßnahmen verhängt werden:

                        - a -  Verweis
                        - b -  Zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und den

                                 Veranstaltungen des Vereins.

                       Der Bescheid über die Maßregelung ist dem Mitglied mit Einschreibebrief zuzustellen.

         §6          Beiträge

                       
1.      Der Jahresmitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge sind jährlich von
                                 der Mitgliedschaft festzulegen

                        2.      Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als
                                 Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

                        3.      Der Vorstand kann Mitglieder aus besonderen Gründen, namentlich bei
                                 längerer Krankheit, Ableistung des Wehrdienstes, der Arbeitslosigkeit
                                auf Antrag vom Beitrag befreien .

                         4.      Der Mitgliedsbeitrag ist spätestens bis 31. März jedes Jahres im voraus an
                                  den Verein zu zahlen.  

                         5.      Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.


          §7           Stimmrecht und Wählbarkeit


                          1.      Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr.
                                   Bei der Wahl des Jugendwarts steht das Stimmrecht allen Mitgliedern
                                   des Vereins bis zum vollendetem 18. Lebensjahr zu.

                          2.      Mitgliedern, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der
                                   Mitgliederversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen.

                          3.      Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

                          4.      Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen
                                   Mitglieder des Vereins.

          §8              Vereinsorgane

                            
Organe des Vereins sind:


                           1.      Die Mitgliederversammlung
                              
                           2.      Der Vorstand, bestehend aus:
                                   
                                    a.   dem 1. Vorsitzenden

                                    b.   dem 2. Vorsitzenden

                                 
  c.   dem Schriftführer

                                    d.   dem Kassierer (Schatzmeister)

                                    e.   dem Sportwart

                                    f.   dem Jugendwart

                                    g.   dem Damenwart

                                    h.   dem Pressewart

 
                             3.  der erweiterte Vorstand, bestehend aus:

                                   a.   den Mitgliedern des Vorstandes

                                   b.   sonstigen Vereinsfunktionären mit Sonderaufgaben.




              §9              Mitgliederversammlung und Jahrestagung


                              1.      Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.

                              2.      Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet alle 2 Jahre statt.
                                       In dem dazwischen liegenden Jahr findet an Stelle der 
                                       Mitgliederversammlung eine Jahrestagung statt.

                              3.      Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb
                                       einer Frist von 14 Tagen mit entsprechender Tagesordnung
                                       einzuberufen, wenn es

                                       a.   der Vorstand beschließt oder

                                       b.   ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder                                                   schriftlich beim Vorsitzenden beantragt hat.


                               4.   Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand.

                                     Sie geschieht in Form einer Veröffentlichung in den

                                    „Nachrichten der Stadt Rheinstetten“sowie am  schwarzen Brett  

                                     des Vereins.                                   

                                      Zwischen dem Tag der Veröffentlichung der Einberufung                                                            ( Einladung ) und dem Termin der Versammlung muss eine
                                      Frist von mindestens 14 Tagen liegen.                     


                                5. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung und der Jahrestagung ist
                                    die Tagesordnung mitzuteilen.

                              6.1. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

                                   -a - Die Entgegennahme von Jahresberichten.

                                  - b - Die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer.

                                   - c - Die Entlastung des Vorstandes und des Kassenwartes.

                                   - d - Wahlen und Bestätigung des Jugendwarts. 


                              6.2.   Aufgaben der Jahrestagung sind:

                                    - a - Die Entgegennahme von Jahresberichten.

                                      -b - Die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer.

                                     - c - Die Entlastung des Kassenwartes.

                                     - d - Beschlussfassung über vorliegende Anträge.


                                7.     Die Mitgliederversammlung und die Jahrestagung ist

                                        ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder

                                        beschlussfähig.


                                8.      Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der

                                         anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

                                          Bei Stimmgleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei

                                          dessen Verhinderung die Stimme des 2. Vorstandes, den Ausschlag.

                                          Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit

                                           von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder

                                           beschlossen werden.


                                   9.      Anträge können gestellt werden:

                                            a.   von Mitgliedern

                                            b.   vom Vorstand

                                            c.   vom Mitarbeiterkreis.


                                  10.    Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet

                                           sind, kann in der Mitgliederversammlung/Jahrestagung nur

                                           abgestimmt werden,wenn diese Anträge mindestens 8 Tage vor der

                                           Versammlung schriftlichbei dem Vorsitzenden des Vereins

                                           eingegangen sind. Später eingehende Anträge dürfen in der

                                           Mitgliederversammlung/Jahrestagung nur behandelt werden, wenn

                                           ihre Dringlichkeit bejaht wird .Das kann dadurch geschehen

                                           dass die Mitgliederversammlung/Jahrestagung mit einer

                                           Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern

                                           beschließt, dass der Antrag als Dringlichkeitsantrag in die

                                           Tagesordnung aufgenommen wird.                  

                                          

                                  11.    Die Wahlen erfolgen geheim, auf Antrag der Mehrheit kann

                                           per Akklamation gewählt werden.   


                       

                  §10                  Mitarbeiterkreis


                                          Zum Mitarbeiterkreis gehören:

                                          a.     die Mitglieder des Vorstandes

                                          b.     die Mitglieder des erweiterten Vorstandes

                                          c.     die Übungsleiter

                                          d.    die Vereinsschiedsrichter

                                          e.    die Vertreter des Vereins auf Kreis -, Verbands - ,Regional - u

                                                 Bundesebene.

                                          f.     die Kassenprüfer    


                 §11                   Aufgaben der Mitglieder


                                           a.     Die Aufgaben der Mitglieder richten sich nach der

                                                   Aufgabenordnung

                                            b.    Die Aufgabenordnung wird durch den erweiterten Vorstand

                                                   festgelegt und bedarf der Bestätigung der

                                                   Mitgliederversammlungmit einfacher Mehrheit der anwesenden

                                                   Mitglieder.               


                 §12                     Vorstand


                                             1.    Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der 1. Vorsitzende

                                                    und der 2. Vorsitzende. Sie führen die laufenden Geschäfte

                                                    und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

                                                    Jeder von ihnen ist allein geschäftsführungs - und

                                                    vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf

                                                    der 2. Vorsitzende seine Geschäftsführungs - und

                                                    Vertretungsbefugnis nur bei Verhinderung des

                                                     1. Vorsitzenden ausüben.                   

                                               2.   Der Jugendwart wird in einer gesondert

                                                     einberufenen Versammlung von der Jugend

                                                     des Vereins gewählt. (vgl. § 7 Ziffer 1).

                                                      Die Einberufung geschieht in entsprechender Anwendung

                                                      der Einberufungsvorschriften des §10 der Satzung                                     

                                                3.    Der erweiterte Vorstand leitet den Verein.

                                                       Seine Sitzungen werden vom 1. Vorstand geleitet.

                                                       Er tritt zusammen wenn es das Vereinsinteresse

                                                       erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen.

                                                       Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstands-

                                                       mitglieder anwesend sind.

                                                       Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der

                                                       erweiterte Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied

                                                        kommisarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.                     

                                                   4.   Zu den Aufgaben des erweiterten Vorstandes gehören:

                                                         a.   die Durchführung der Beschlüsse der

                                                              Mitgliederversammlung/Jahrestagung und die

                                                               Behandlung von Anregungen von Mitgliedern

                                                          b.   die Bewilligung von Ausgaben

                                                          c.   Aufnahme, Ausschluss und Bestrafung von

                                                                Mitgliedern

                                     5.        Der Vorstand ist auch für Aufgaben

                                                zuständig, die auf Grund ihrer Dringlichkeit einer

                                                schnellen Erledigung bedürfen. Der erweiterte Vorstand

                                                ist über dieTätigkeit des Vorstandes laufend zu

                                                informieren.

                                                     6.         Der Kassierer ist verantwortlich für

                                                                die gesamte Kassenführung. Er hat jährlich

                                                                einen schriftlichen Bericht über den Kassenabschluss

                                                                des Haushaltsjahres (01.01. – 31.12.)

                                                                der Mitgliederversammlung/Jahrestagung

                                                                vorzulegen.                 

                                                      7.        Dem Sportwart obliegt die Leitung

                                                                des gesamten Spielbetriebs. Seinen Anordnungen

                                                                ist von allen Mitgliedern Folge zu leisten.

                          §13                  Protokollierung der Beschlüsse

                            Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung/Jahrestagung,

                            des Vorstandes sowie der Jugendversammlung

                            ist jeweils ein Protokoll anzufertigen,

                            das vom Versammlungsleiter und dem von ihm

                            bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

                           §14                 Kassenprüfung

                            Die Kasse des Vereins ist in jedem Jahr durch

                            zwei, von der Mitgliederversammlung / Jahrestagung

                            des Vereins gewählte Kassenprüfer zu prüfen.

                            Die Kassenprüfer haben der Mitgliederversammlung /

                            Jahrestagung einen Prüfungsbericht zu erstatten,

                            und bei ordnungsgemäßer Führung der

                            Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers zu beantragen.

                             §15              Auflösung des Vereins

                                                 1. Die Auflösung des Vereins kann nur

                                                     in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung

                                                     beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser

                                                     Versammlung darf nur der Punkt "Auflösung des

                                                     Vereins" stehen.       

                                                  2. Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung

                                                      darf nur erfolgen, wenn es

                                                      a. der erweiterte Vorstand mit einer Mehrheit

                                                          von 3/4 seiner Mitglieder beschlossen hat oder

                                                      b. von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder

                                                          des Vereins schriftlich beantragt wurde.

                                                                                                 

                                                   3. Die Versammlung ist beschlussfähig,

                                                       wenn mindestensdie Hälfte der stimmberechtigten 

                                                       Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit

                                                       einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen

                                                       stimmberechtigtenMitglieder beschlossen werden. Die

                                                       Abstimmung ist namentlich vorzunehmen.                 

                                                    4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins

                                                        oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt

                                                        sein Vermögen an die Stadt Rheinstetten mit der

                                                        Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar

                                                        und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder

                                                        kirchliche Zwecke zu verwenden ist.


                        §16                  Haftung

                           Der Verein haftet für Unfälle und sonstige Schäden nur

                           im Rahmen der von ihm über den Badischen Sportbund

                           abgeschlossenen Haftpflichtversicherung.

                            Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

                            Insbesondere haftet der Verein nicht für das

                            Abhandenkommen von Gegenständen in den

                            Räumen des Vereins und sonstiger Übungsstätten.

                         §17                  Inkrafttreten

                                                 Vorstehende Satzung tritt in Kraft mit der Eintragung ins

                                            Vereinsregister.                                                     

                                            Die Satzung ist am 13.11.1984 errichtet und wurde

                                            am 30.01.2001 neu gefasst und vom Registergericht

                                             Karlsruhe bestätigt.

                

                                     Es folgt die Aufgabenordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist.

        

               Aufgabenordnung

               Gemeinschaftsarbeit ist Pflicht.

    Sie ist von jedem Vereinsmitglied

-in Jahren mit Dorffest mit 10 Stunden,

-in Jahren ohne Dorffest mit 5 Stunden

im Laufe des Jahres zu leisten, das auf die Mitgliederversammlung/Jahrestagung folgt, und mit der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung/Jahrestagung endet (d.h. der  Lauf des Jahres geht jeweils von ordentlicher Mitgliederversammlung / Jahrestagung bis ordentlicher Mitgliederversammlung / Jahrestagung)

Bei Verhinderung durch Krankheit oder aus anderen zwingenden Gründen kann Ersatz gestellt werden.

Für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung/Jahrestagung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder ein finanzieller Ersatz festgesetzt werden. Die Pflicht zur Gemeinschaftsarbeit wird dadurch nicht ersetzt.

               Von der Pflicht zur Gemeinschaftsarbeit sind ausgenommen:

               -   Ehrenmitglieder

               -   Fördermitglieder

               -   Jugendliche unter 16 Jahren.

   -   sonstige Mitglieder, die von dem erweiterten Vorstand wegen Härtefalls von der 

       Gemeinschaftsarbeit befreit worden sind.

       ( Der finanzielle Ersatz wurde am 31.05.1994 von der MGV auf DM 10,-(jetzt: € 5,--)

        je Stunde festgelegt ).

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